Antiwestliche Diskurse in der serbischen und griechischen Orthodoxie: Zur Konstruktion des

Antiwestliche Diskurse in der serbischen und griechischen Orthodoxie: Zur Konstruktion des "Westens" bei Nikolaj Velimirovic, Justin Popovic, Christos Yannaras und John S. Romanides

by Julia Anna Lis

Hardcover

$82.95

Overview

Antiwestliche Diskurse und Stereotype begegnen uns bis heute in theologischen und kirchlichen Stellungnahmen und Publikationen von Orthodoxen in Griechenland und Serbien. Sie prägen vielfach den Diskurs über das eigene Verhältnis zu Europa. Ihre Wurzel, so eine These dieses Buches, haben diese Diskurse in einer Politischen Theologie, die den Westen als das Andere der eigenen Identität konstruiert. Sie bedingen zugleich eine religiös-nationale Identitätskonstruktion. Die theologischen und sozio-historischen Voraussetzungen, unter denen diese Selbst- und Fremdbilder entstehen, werden hier analysiert. Dabei wird deutlich, wie sich die Kritik am Westen in immer neue Paradoxien verstrickt, obwohl sie zur Stabilisierung der eigenen Identität beitragen soll.

Product Details

ISBN-13: 9783631771570
Publisher: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Publication date: 01/22/2019
Series: Erfurter Studien zur Kulturgeschichte des Orthodoxen Christentums Series , #17
Pages: 398
Product dimensions: 5.83(w) x 8.27(h) x (d)

About the Author

Julia Anna Lis studierte Katholische Theologie, Deutsche Philologie und Osteuropäische Geschichte in Münster, Jerusalem und Krakau. Während ihrer Promotion forschte sie als Stipendiatin am Ökumenischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Derzeit ist sie als Geschäftsführerin am Institut für Theologie und Politik in Münster tätig.

Table of Contents

Konstruktion des Westens – Okzidentalismus – Politische Theologie und Orthodoxie – Erfindung des Balkans – Orthodoxe Kirchen und Europa – Svetosavlje – Diskurs um Moderne und Modernisierung – Pseudomorphose – Religiös-nationale Identitätskonstruktionen – Orthodoxe Theologie in Griechenland und Serbien – Paradoxien der Kritik am Westen

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