Hildegard von Bingen: Ausgewählt von Gerhard Wehr

Hildegard von Bingen: Ausgewählt von Gerhard Wehr

by Gerhard Wehr

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Overview

"Schreibe auf, was du siehst und hörst!" Dieser inneren Weisung ist die rheinische Seherin Hildegard gefolgt. Entstanden ist der Fundus eines umfangreichen, spirituell gedeuteten, natur- und menschenkundlichen Wissens, das sie in ihren Schriften bild- und symbolhaltig ausbreitet. Darin unterscheidet sie sich von anderen Mystikerinnen ihrer Zeit. Im übrigen erweist sich Hildegard als eine ebenso kundige wie selbstbewusste Frau. Ihre Aktualität und Faszination rühren nicht zuletzt daher, dass sie sich über die Beschaffenheit ihres Schauens Klarheit verschafft hat und darüber Rechenschaft ablegt: "Ich sehe diese Dinge nicht mit den äußeren Augen und höre sie nicht mit den äußeren Ohren, auch nehme ich sie nicht mit den Gedanken meines Herzens wahr noch durch irgendwelche Vermittlung meiner fünf Sinne. Ich sehe sie vielmehr einzig in meiner Seele, mit offenen leiblichen Augen, so dass ich niemals die Bewusstlosigkeit einer Ekstase erleide." Als rheinische Seherin, als heilkundige Vertreterin einer den materiellen wie spirituellen Kosmos einbeziehenden Mystik hat sie einen immer noch wachsenden Kreis von Verehrerinnen und Freunden gewonnen. In ihrem ersten großen, der geistigen Schau entsprungenen Werk Scivias - Wisse die Wege bezeugt sie dies. Ein Teil der Texte wird hier kommentiert geboten. Hinzu treten ausgewählte Briefe, in denen Hildegard ihr inneres Erleben schildert. Darüber hinaus ist es erstaunlich, ja bewundernswert, mit welchem Selbstbewusstsein sie als Ordensfrau des hohen Mittelalters Vorgesetzten, selbst Bischöfen und Päpsten, auch Kaisern wie Friedrich Barbarossa belehrend, nicht selten auch mahnend entgegentritt.

Product Details

ISBN-13: 9783843803045
Publisher: marixverlag
Publication date: 10/29/2012
Sold by: Bookwire
Format: NOOK Book
Pages: 160
File size: 981 KB

About the Author

Dr. theol. h.c. Gerhard Wehr, geb. 1931 in Schweinfurt/Main. Nach langjähriger Tätigkeit auf verschiedenen Feldern der Diakonie und der Erwachsenenbildung, zuletzt als Lehrbeauftragter an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Rummelsberg/Nürnberg, arbeitet er als freier Schriftsteller in Schwarzenbruck bei Nürnberg. Ein Großteil seiner Werke zur neueren Religions- und Geistesgeschichte ist in mehreren europäischen und asiatischen Sprachen verbreitet.

Table of Contents

I. Einleitung Eine faszinierende Frau Das 12. Jahrhundert - ein Jahrhundert vielfältigen Geistes Stationen ihres Lebens Schriften, Briefe und Lieder "O edelstes Grün aus der Sonne" Hildegards Wirkungen II. Texte Aus: "Scivias" - Wisse die Wege Vorrede - "Schreibe, was du siehst und hörst!" Der Lichtherrliche Jenseits von Eden Mensch und Kosmos Von der Seele und ihren Kräften Die umschattete Synagoge Erlösung und Vollendung III. Die Briefe Hildegard an Wibert von Gembloux Hildegard an Bernhard von Clairvaux Bernhard von Clairvaux an Hildegard Hildegard an Papst Alexander III Konrad III. an Hildegard Hildegard an König Konrad III Hildegard an Friedrich Barbarossa Friedrich Barbarossa an Hildegard Hildegard an Friedrich Barbarossa Erzbischof Heinrich von Mainz an Hildegard Hildegards Antwort Erzbischof Arnold von Mainz an Hildegard Hildegards Antwort Adam, Abt zu Ebrach, an Hildegard Hildegards Antwort Abt Nikolaus von Heilsbronn an Hildegard Hildegards Antwort Hildegard an Elisabeth von Schönau Elisabeth von Schönau an Hildegard Hildegard an Elisabeth (II) Elisabeth an Hildegard (II) Hildegard an die Nonnen von Zwiefalten Hildegard an Markgräfin Richardis von Stade Erzbischof Hartwig von Bremen an Hildegard Hildegards Antwort Schlussbemerkung IV. Stimmen und Zeugnisse zu Hildegard V. Zeittafel VI. Literatur Benutzte Werkausgaben Weitere zitierte Quellentexte Sekundärliteratur

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