Legenden einer Reise: Reiseerzählung

Legenden einer Reise: Reiseerzählung

by Eugen Gottlob Winkler

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Overview

Glücklich vor allem auf Reisen; Burano verlassend, unterwegs in Venedig, kann es im Herbstregen auch mal trostlos werden. Dann flüchtet der Reisende in eine Bar, in das Geschäft eines Früchtehändlers, bestaunt und besucht die Kirchen. Der meisterliche Stilist Eugen Gottlob Winkler erzählt von Begegnungen auf der Piazza San Marco, beim Boccia spielen, dem letzten Gast in einem Hotel, wenn die Badesaison vorüber ist. Gedanken und Bilder, das Meer, Nebel, ein Schwimmer … "das Glückhafte, wenn es so unerwartet geschieht, wirkt bestürzend und drohend wie die Gefahr." Eugen Gottlob Winkler ist "der Frühvollendete, ein Nachfahre Hölderlins, ein schwäbischer Valéry, ein nihilistischer Klassizist" (Durs Grünbein), seine Literatur ist ein Fest für den Leser. Bewundernswert.

Product Details

ISBN-13: 9783944621227
Publisher: Reese Verlag
Publication date: 09/30/2013
Sold by: Bookwire
Format: NOOK Book
Pages: 68
File size: 201 KB

About the Author

Eugen Gottlob Winkler (* 1. Mai 1912 in Zürich; † 26. Oktober 1936 in München) war ein deutscher Kritiker und Essayist. Winkler wuchs in Stuttgart auf und studierte Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte in München, Paris, Tübingen und Köln und promovierte 1933 über „Klassikeraufführungen an modernen französischen Bühnen“. Zum Lebensunterhalt schrieb Winkler Kritiken und Essays. Daneben versuchte er literarisch zu arbeiten. Obwohl er 1933 einige Tage eingesperrt wurde, weil man ihn beschuldigte, in Tübingen ein Wahlplakat der NSDAP beschädigt zu haben, konnte er noch bis 1936 in verschiedenen Zeitschriften veröffentlichen, u.a. in Das Deutsche Wort, Deutsche Zeitschrift, Bücherwurm, Neue Rundschau. 1936 beging Winkler in München aus Sorge von neuerlicher Verhaftung Selbstmord. Walter Jens schrieb in einer von ihm 1960 beim S. Fischer Verlag herausgegebenen Textsammlung über ihn: „Eugen Gottlob Winkler war vielleicht der letzte Europäer, dem es gelang, die Existenzform eines Baudelaireschen Dandys noch einmal mit tragischer Würde, mit dem Pathos des Martyriums zu krönen: ein letztes Mal waren Dandy und Rebell, Outcast und Opfer Synonyme. Indem Winkler sich freiwillig ausschloss, klagte er an, indem er auf Eleganz und Akkuratesse im Stilistischen sah, sprach er sein Urteil und bekannte sich zum Orden derer in der Résistance, indem er die Lawrencesche Integrität der Berufslosigkeit wählte, schrie er sein j'accuse gegen die Welt, die Meditation mit Faulenzerei und Individualismus mit Verrat am Volke identifizierte.“ (Quelle: Wikipedia)

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